![]() | ERINNERUNGEN vor 50 Jahren |
Herr Günter Birkemeier, ein alter Brackweder Bürger, hat seine alten Fotos durchgesehen. Er fand dabei eine Aufnahme von Brackwedes dreieckigem Haus, was bis zum Umbau des Marktplatzes an der Niederstraße 31 stand. Es war Eigentum der Familie Steinkrüger. Die Familie betrieb einen Kolonialwarengroßhandel. Das Lebensmittelgeschäft wurde dann später von der Familie Sohns und dann später von Familie Lohmann weiterbetrieben. |
![]() Hier an dieser Stelle legte die Familie Gladfeld den Grundstein für das noch heute nur ca. 50 Meter weiter gelegene Grillcenter. Hier kann man ganz deutlich die Wandlung der heutigen Vogelruth erkennen. Auf dem Bild links, welches auch an der Niederstraße aufgenommen ist, sieht man noch das alte Aschoffsche Haus. Der Schatten des Fotografen zeigt auf dem Bild genau auf die Einmündung der Querstraße in die Niederstraße. Das alte Aschoffsche Haus ist bei der Umgestaltung der Vogelruth leider der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Sehr schade für dieses alte westfälische Fachwerkgebäude, es ist urkundlich eines der ältesten Brackweder Häuser. |
Etwas weiter zur Kirche hin ist heute Büschers Weinstube, die genau die gleichen Baumerkmale aufweist. Die Querstraße, eine der kürzesten im alten Brackwede, mündete auf die Grünstraße, wie auf dem Bild rechts zu sehen ist. Am linken Bildrand die Fachwerkhäuser der Vogelruth, am rechten Bildrand die heutige Anfahrt zum Treppenplatz. |
Das Geschäftshaus der Firma Bartling ist schon bezogen, und der Rubel rollt schon. Die Aufnahme stammt aus dem März 1961. So sah es vor gut 40 Jahren an der heutigen Treppenstraße aus; denn aus dem oberen Teil der Grünstraße entstand unser heutiges Sorgenkind, die Treppenstraße. Man wollte damals den "enormen" Fahrverkehr in der angedachten Geschäftsstraße unterbinden. Aber manchen kommt eben anders, als manch Planer dachte - um noch einmal den Standort des dreieckigen Hauses etwas zu erläutern. |
![]() Ein Bild der Brackweder Feuerwehr mit Feuerwehrkapelle und den Mitgliedern des Roten Kreuzes. Sie stehen genau gegenüber der Niederstraße. Im Hintergrund ist das Johann-Heermann-Haus zu sehen. Wie man erkennt, waren die ehrenamtlichen Helfer in Brackwede sehr zahlreich. Leider hat der Gemeinsinn in der heutigen Zeit gewaltig nachgelassen. Es sind nur noch wenige Bürger, die auch an andere denken. Es war nicht die Frage:"Was bekomme ich für meine Hilfe?", sondern im Vordergrund stand der Gemeinsinn der alten Brackweder. Daran sollten wir im Jahre 2001 auch mal wieder denken. |
| Ihr (c) hans becker | |
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